Tätigkeitsschwerpunkte

Psychoonkologie sowie Begleitung bei anderen körperlichen Erkrankungen

Als Psychoonkologin biete ich therapeutische Begleitung für Menschen mit Krebserkrankungen an. Dabei unterstütze ich Sie bei der Bewältigung der emotionalen, sozialen sowie körperlichen Belastungen, die mit der Erkrankung einhergehen. Ziel ist es, Sie in Ihrer individuellen Situation zu stärken und zu entlasten. Neben der Begleitung von Krebspatient:innen unterstütze ich auch Menschen mit anderen schweren körperlichen Erkrankungen wie z.B. Multipler Sklerose, Zustand nach Schlaganfall, Parkinson oder Muskeldystrophie. Auch wenn Kinder betroffen sind, begleite ich Eltern im Umgang mit der Situation und den damit verbundenen Belastungen.

Palliativpsychologie

Teilgebiet der Psychologie, das sich mit den psychischen und sozialen Aspekten in einer palliativen (nicht mehr heilbaren) Situation beschäftigt. Ein wesentlicher Bereich ist die psychologische Unterstützung und Beratung der Patienten sowie deren Angehörigen/Nahestehenden. Im Zentrum stehen das Lindern belastender Symptome und die Stärkung und Förderung von Lebensqualität, Ressourcen, Würde und Lebenssinn

Trauerbegleitung bei schweren Verlusten

Ich begleite Sie auch in Zeiten von Trauer und schweren Verlusten, etwa nach dem Tod einer nahestehenden Person. Trauer ist ein individueller Prozess – ich biete Ihnen einen geschützten Raum, in dem Ihre Gefühle und Erfahrungen Platz finden können.

Gruppenpsychotherapie

Ich biete regelmäßig Gruppentherapien für Menschen mit onkologischer Grunderkrankung an. Diese umfasst 5-7 TeilnehmerInnen und findet wie eine Einzeltherapie wöchentlich statt. Falls Sie hieran Interesse haben und nähere Informationen wünschen, melden Sie sich gerne bei mir. 

Gemeinsame Themen können sein:
– Gefühle teilen sowie Umgang mit belastenden Gefühlen
– Umgang mit Körperbildveränderungen
– Umgang mit Nebenwirkungen von Therapien
– Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Grübeln, gedrückte Stimmung
– Werte überdenken und neu sortieren
– Veränderungen in sozialen Beziehungen
– Zukunftsängste / Angst vor Rezidiven

Allgemeine Verhaltenstherapie

Sie können bei mir eine ambulante Psychotherapie absolvieren, die in der Regel je nach Schweregrad der vorliegenden Problematik entweder als Kurzzeittherapie (12-24 Sitzungen) oder Langzeittherapie (ca. 60-80 Sitzungen) durchgeführt wird. Die Therapiesitzungen finden zu Behandlungsbeginn in aller Regel wöchentlich statt und dauern 50 Minuten. Angehörige können bei Bedarf in Form von gemeinsamen Sitzungen gelegentlich in den Therapieprozess einbezogen werden.

Ich bin ausgebildete Verhaltenstherapeutin, d.h. das Therapieverfahren an dem ich mich orientiere ist die Verhaltenstherapie(manchmal auch als „Kognitive Verhaltenstherapie“ bezeichnet). Die Verhaltenstherapie ist ein wissenschaftlich anerkanntes Therapieverfahren. Sollte bei Ihnen eine behandlungsbedürftige Erkrankung vorliegen, werden die Behandlungskosten in aller Regel vollumfänglich von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen sowie der Beihilfe übernommen. Die Psychotherapie muss vorab jedoch bei der Krankenkasse beantragt und die Genehmigung abgewartet werden.

Verhaltenstherapie ist bei nahezu allen psychischen Problembereichen angezeigt und hilfreich. Dies ist durch zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen belegt. Zu den psychischen Problembereichen, die ich auch in meiner Praxis behandele zählen:

Affektive Störungen (z. B. Depression, Dysthymia, bipolare Störungen)
Angststörungen (z. B. Agoraphobie, Spezifische Phobie, Soziale Phobie, Panikstörung, Generalisierte Angststörung)
Anpassungsstörungen (z.B. nach Verlust / Trennung, nach schwerwiegender Krankheit / Diagnose)
Essstörungen (z. B. Anorexie, Bulimie, Binge Eating)
Impulskontrollstörungen (z.B. Trichotillomanie (zwanghaftes Haare ausreißen), Kleptomanie)
Komplizierte / unverarbeitete Trauer                                                                                                                                                                                      Krankheitsbewältigung bei Krebserkrankungen (Psychoonkologie) 
Persönlichkeitsstörungen/Beziehungsstörungen (z. B. Borderline-Persönlichkeitsstörung, abhängige Persönlichkeitsstörung)  Psychosomatischen Erkrankungen (z. B. Spannungskopfschmerzen, Migräne, Bluthochdruck, Neurodermitis)                                  Schwangerschaftsassoziierte Probleme (z.B. Peri- oder Postpartale Depression)                  
Zwangsstörungen (Zwangshandlungen und -gedanken)